Wein zu kräftigem Fleisch & Schmorgerichten
25 Artikel
25 Artikel
Schmorgerichte stehen stundenlang auf dem Herd und entwickeln dabei eine Tiefe, gegen die ein leichter Wein nichts ausrichtet. Hier darf der Wein das, was man ihm sonst übelnimmt: Gerbstoff zeigen, Holz zeigen, Jahre auf dem Buckel haben. Braten, Gulasch, Lamm und Wild sind die Gerichte, für die man die Flaschen aufhebt.
Der Schwerpunkt liegt auf Spanien und Italien. Von Anibal de Otero aus dem Bierzo stehen fünf Mencía-Weine im Sortiment, vom einfachen bis zum „Terra Fondada“ — Mencía hat die seltene Kombination aus Frische und Tiefe, die gerade zu Wild gut funktioniert. Dazu Tempranillo von Bodega Ferratus aus Ribera del Duero, Nebbiolo von Manera aus dem Piemont und der Raboso „Malanotte del Piave“ von Casa Baccichetto, eine Rarität aus Venetien.
Tempranillo aus der Rioja ist der Klassiker, und das zu Recht. Der Badiola „Laderas" (Cassis, Trockenpflaume) wird vom Erzeuger ausdrücklich zu Lamm empfohlen, der „Las Parcelas" ist die größere Version davon.
Etwas mit Waldboden und Würze statt reiner Frucht. Der „No Stone Unturned" von La Báscula aus Terra Alta ist dafür gemacht — der Erzeuger nennt geschmortes Wild selbst als Begleitung. Ebenfalls gut: die reiferen Mencía-Weine aus dem Bierzo.
Er muss nicht derselbe sein, aber aus derselben Ecke. Wer mit Tempranillo kocht, sollte keinen Nebbiolo dazu trinken — die Aromen laufen auseinander. Ein einfacher Wein derselben Region zum Kochen und der bessere ins Glas ist die übliche Lösung.
Siehe auch: Wein zu Pasta & Pizza und alle Rotweine.