Wein zu Gegrilltem & BBQ
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Grillen heißt Rauch, Röstaromen und Fett. Ein zarter Wein verliert dagegen sofort. Was standhält, hat Frucht, etwas Würze und genug Körper, um neben einem angekohlten Stück Fleisch noch wahrgenommen zu werden — ohne deshalb schwer zu sein, denn getrunken wird im Sommer, oft draußen, oft nicht wenig.
Die spanischen Weine machen hier den größten Teil aus, und das hat einen Grund: Garnacha, Monastrell und Cariñena wachsen in heißen Regionen und bringen genau diese kräuterwürzige, sonnengereifte Art mit. Der „Catalán Eagle“ von La Báscula aus Terra Alta hat sogar selbst rauchige Noten. Für helles Grillfleisch und Gemüse steht der „Opa Theodor Rosé“ aus eigener Abfüllung bereit.
Etwas mit Struktur, das die Fettigkeit auffängt. Der „Elegance" von Casa Boquera aus Yecla (Monastrell und Petit Verdot) oder der „Frassanito" von Tenuta Merico aus Apulien. Beide haben genug Gerbstoff, ohne hart zu sein.
Da wird es leichter: Der „Barbera 1895" von Cantine Vitea aus der Lombardei hat die Säure für Senf und Kraut, und die „Mencía" von Anibal de Otero aus dem Bierzo ist der feinere Rote, der auch zu Paprika und Zucchini passt.
Ja. 16 bis 18 Grad, nicht Zimmertemperatur — im Sommer heißt das eine halbe Stunde in den Kühlschrank, bevor die Flasche auf den Tisch kommt. Zu warmer Rotwein wirkt alkoholisch und breit.
Siehe auch: Wein zu kräftigem Fleisch und alle Rotweine.